Sommerlager auf Korsika 2008

Unser diesjähriges Sommerlager fand zusammen mit den Hülzweiler Pfadfindern auf Korsika statt.

Hinreise
Am Abend des 27. Juni 2008 ging es nach Korsika. Treffpunkt war das Pfadfinderheim in Hülzweiler, von wo aus wir mit dem Bus nach Livorno/Italien fuhren. Dort angekommen hieß es erst einmal warten, denn es sollte noch eine ganze Weile dauern, bis unsere Fähre im Hafen anlegt. So wurde die Zeit mit Hafenerkundungen, Gameboy-Sessions oder Fußballspielen totgeschlagen. 
Nach einer 4-stündigen Schifffahrt kamen wir in Bastia an. Dort hieß es dann, wie so oft schon: warten! 
Der Bus, der uns zum Campingplatz bringen sollte, tauchte nämlich nicht auf. Nach weiteren 2 Stunden konnte ein anderer Bus organisiert werden, der uns endlich zum Campingplatz brachte.

Der erste Abend
Dort angekommen wurden die letzten Minuten des Tageslicht ausgenutzt, um die Zelte aufzubauen. Anschließend ließen wir es uns nicht entgehen, noch einen kurzen Abstecher zum Strand zu machen. Dort ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

EM-Finale: Deutschland – Spanien
An diesem Tag ging es nach dem Frühstück an den Strand, der nur einige Meter von unserem Zeltplatz entfernt war. Dort verbrachte man den Tag mit Sandburgen bauen, Menschen verbuddeln, einem Bad im Meer oder auch einem Sonnenbad. 
Während der Mittagshitze traf man sich jedoch wieder im schattigen Lager. Dort konnte man sich mit erfrischenden Snacks stärken oder es wurden Spiele gespielt, Musik gehört oder einfach sich einfach nur ausgeruht.

Dienstag, 1.7.2008
Nach dem Abendessen hat man sich zusammengefunden, um das Finale der Europameisterschaft zu verfolgen. Gemeinsam gingen wir zur Rezeption des Campingplatzes, wo man den Fernseher für uns schon bereit gestellt hatte. Auch andere Camper wurden auf uns aufmerksam, sodass man in geselliger Runde das am Ende leider doch verlorene Spiel genießen konnte.

Sonne satt!
Heute ging es in den frühen Morgenstunden mit dem Bus nach Bonifacio. Eine Stadt im Süden Korsikas, auch unter der Geburtsstadt Napoleons bekannt. Der Bus brachte uns bis zum Hafen. Von dort aus mussten wir die sehr weit oben liegende Stadt selbst erklimmen. Oben angekommen gab es eine kleine Stadtführung und anschließend genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust erkunden zu können. 
Zum Abschluss trafen wir uns alle im Hafen zu einer Bootstour wieder. Diese führte uns hinaus aufs offene Meer und zu den Grotten.

Der Berg ruft!
Die nächsten Tage verbrachten wir wieder am Strand. Während der Mittagshitze fand man sich wieder im Lager und lieferte sich unter anderem heiße Gameboy-Battles! 
Den Abend ließ man entweder im Lager oder am Strand mit Lagerfeuer ausklingen.

Lagerhochzeit
Ein weiteres Highlight der Woche war der Hike der Hülzweiler Rover zum GR20 – ein Fernwanderweg, durch das Gebirge Korsikas, welcher als der schwierigste in ganz Frankreich gilt. 
Die übriggebliebenen veranstalteten an diesem Nachmittag ein spannendes Beachvolleyballturnier. Nach einer rasanten Gruppenphase standen sich die Finalisten (Gruppe 1: Dennis, Vicky und Enzo und Gruppe 2: David, Christiane und Melanie) gegenüber.

Spochttag
Am nächsten Tag kehrten die Rover von ihrer Wanderung zurück. 
Eine Gruppe von Rodenern verbrachte den ganzen Tag im Lager, um dort etwas vorzubereiten, wie sie sagten… 
Am späten Abend wurde das Geheimnis gelüftet: eine Lagerhochzeit stand an – eine Doppelhochzeit genauer gesagt! Ganz nach Rodener Sommerlagertradition. So wurden die Paare Christiane und Kevin, sowie Mathias und Vicky feierlich von unserem Pastor Pascal getraut. Im Anschluss gab es nette Musikeinlagen zu Ehren einiger Lagerteilnehmer.

Die letzten Tage
Am heutigen Tag fand der legendäre Korsika Spochtag statt. Die Lagerteilnehmer mussten in den Disziplinen Luftmatratzenwettschwimmen, Strandboule, Tennis und Beachvolleyball ihr Können unter Beweis stellen.

Heute ging es mit der korsischen Bahn nach Bastia. Dort konnte man die Stadt, sowie den Hafen erkunden. 
Einen Tag später, der letzte Tag, wurde noch einmal am Meer verbracht. Am Abend fand ein spannendes Beachsoccerturnier statt, welches die Leiter knapp mit 1:0 gewannen. Anschließend wurden die Zelte abgebaut. So wurde diese Nacht unter freiem Himmel geschlafen. Manche nutzten dies, um am Strand zu übernachten.

Die Heimfahrt
Am nächsten Morgen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Heimweg. Vom Campingplatz ging es mit dem Bus wieder nach Bastia, von dort aus mit der Fähre nach Livorno und von dort, mit dem Bus durch Italien und die Schweiz wieder zurück nach Hülzweiler.

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