Pfingstlager 2010

Ein Bericht der Sippe Känguru:

Für das Pfingstlager haben wir uns dieses Jahr in Roden an der Kirche getroffen und sind mit dem Bus nach Sulzbach gefahren. Unsere Leiter sind am Freitagabend schon gefahren und haben für uns die Zelte aufgebaut. So konnten wir unsere Isomatten und Schlafsäcke direkt ins Zelt legen und erst einmal auspacken. Danach haben wir uns alle auf der großen Wiese getroffen und das Lager wurde mit ein paar Kennenlernspielen eröffnet. Zum Mittagessen gab es Nudeln mit Soße, die uns allen gut geschmeckt hat. Danach wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt und haben ein Burgspiel gemacht. Bei einem Burgspiel muss man mit seiner Mannschaft einen Weg aus dem Verließ finden. Man stößt dabei auf verschiedene Stationen. Bei unseren Stationen mussten wir Wasser mit einem Trinkhalm transportieren, Kartenhäuser bauen, Speedstacken, ein Lied schreiben, Blätter zuordnen, Dosenwerfen, Sägen, uns selbst entknoten und einen Ball durch ein Hindernisparcours balancieren. Nach dem Burgspiel gab es Abendessen und danach fand ein Theaterspiel statt. Dabei schlüpfte jeder in eine andere Rolle und musste die Geschichte so nachspielen, wie der Spielleiter sie vorgelesen hat. Danach gingen wir ins Bett, während unsere Leiter noch am Feuer gesessen haben und Lieder sangen.

Am nächsten Morgen gab es Frühstück. Nach dem Frühstück ging jeder mit seiner Sippe zu verschiedenen Workshops. Als erstes hat unsere Sippe verschiedene Pfadfinderknoten gelernt, wir wissen jetzt, wie man einen Weberknoten macht. Danach lernten wir, wie man mit einem Schnitzmesser umzugehen hat und wie man richtig schnitzt. Dann durften wir selbst ein Ritterschwert schnitzen. Anschließend haben wir mit einem Spiel etwas über Sir Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadfinder gelernt und über unseren Stamm. Dann gab es Mittagessen. Nach dem Mittagessen haben wir an der nächsten Station Bogenschießen geübt. Und zum Schluss durften wir selbst Feuer machen und zeigen, welche Feuerarten wir schon alles in den Gruppenstunden gelernt haben. Nach den Workshops gab es Abendessen und danach haben wir alle unsere Kluft angezogen und uns für den Feldgottesdienst getroffen. Nach der Messe wurden die größeren Pfadfinder miteinander verheiratet und danach haben wir uns ans Lagerfeuer gesessen. Dort wurden die neuen Kinder aus unserer Gruppe, die zum ersten Mal mit ins Pfingstlager gefahren sind zum Wölfling gestuft und auch andere Kinder wurden noch gestuft. Loriana, Vanessa und Pascal wurden sogar zum Leiter gestuft und bekamen einen grauen Schal. Nachdem alle gestuft wurden haben wir am Lagerfeuer sehr viel gesungen. Heute durften wir länger aufbleiben, da wir Nachtwache hatten. Die Aufgabe bei der Nachtwache ist das Banner, unsere Fahne, zu bewachen. Zusammen mit Eule sind wir immer wieder um den Platz und haben Ausschau nach „Dieben“ gehalten. Tatsächlich haben wir etwas entdeckt. Im Gebüsch hatte sich etwas bewegt. Mit den Taschenlampen sind wir den Eindringlingen hinterhergejagt und wir hätten sie auch fast gehabt und dann waren es doch nur Melanie, Julia und Michi. Die haben sich im Gebüsch versteckt, um uns zu erschrecken! Nach so viel Aktion sind wir anschließend alle müde ins Bett gefallen.

Am Montagmorgen haben wir nach dem Frühstück gepackt und die Zelte abgebaut. Danach gab es Schwenker und wir wurden vom Bus wieder abgeholt und sind nach Roden ans Pfadfinderheim gefahren, wo unsere Eltern schon auf uns gewartet haben.

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